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Eine Reise durch Ouaga

Ouagadougou wächst immer weiter, in Länge und Breite, unkontrolliert und ungebremst, jeden Tag kommen neue Zuwanderer dazu und jeder bringt die eigene Lebensweise mit, womit „Ouaga“ eine immer stärker multikulturell geprägte Stadt wird. Probleme gibt es jedoch nicht, da alle miteinander zurecht kommen, bzw. zurecht kommen müssen. Die Verständigungssprache ist Französisch. Von der Optik her ist die Stadt mit Mofas überfüllt, deswegen nennen viele die Stadt „capitale à deux roues“ Hauptstadt der Zweiräder. Die flachen , einstöckigen, rechteckigen Häuser, mal Beton, mal Lehm, prägen das Bild noch stärker.

Die traditionellen Rundhütten sind seit langem verschwunden, ein Zeichen des Rückzugs von den Traditionen. Die Stadt, die aus der Savanne aufwächst und wieder in ihr verschwindet würde einen trostlosen Eindruck machen, wenn da nicht auch die historischen Gebäude und die Luxusviertel wären. Die Behörde zählt die Dörfer im Umkreis mit zum Stadtgebiet. Da die Stadt so immer mehr an ländlichem Charakter gewinnt, sprechen Wissenschaftler von „Rurbanisierung“ der Metropole, ein Fachausdruck für die Verbindung von Ruralität sowie Urbanität.
Diese Stadt – die im Gegensatz zu den anderen westafrikanischen Metropolen- nicht europäisiert ist, beschreibt Sebastian Prothmann als faszinierend und befremdet zugleich, vertraut und doch beängstigend.

von Lubov Yurkiv

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