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25 Jahre Freundschaftsgesellschaft

25 Jahre Deutsch – Burkinische Freundschaftsgesellschaft e. V.

1990 - 2015

 25- Jahres -Feier und Mitgliederversammlung am 26. September in Bad Godesberg

An der Mitgliederversammlung und der Jubiläumsfeier hat der Förderverein Boumdoudoum teilgenommen.

Vertreten durch Anke Zimmer, 1. Vorsitzende und Marie-Corentine Sandstede, Schatzmeisterin, sowie Françoise und Jochen Gaul. 

 

Mitgliederversammlung

Der Vorsitzende der DBFG Christoph Straub eröffnete die Mitgliederversammlung und führte durch die Tagesordnung. Die Regularien, Bericht des Vorsitzenden, Kassenbericht, Aussprache, Genehmigung und Entlastung des Vorstandes blieben ohne Einwendungen und wurden erledigt.

Für den aus gesundheitlichen Gründen zurück getretenen Schatzmeister Herrn Bachmann wurde Herr Roland Mayer-Stegili gewählt.

 

Jubiläumsveranstaltung

Die Jubiläumsveranstaltung fand am gleichen Ort, der Aula des Konrad-Adenauer-Gymnasiums in Bad Godesberg statt.

Der Schulleiter des Gymnasiums Herr Trimpop begrüßte alle Teilnehmer ganz herzlich und zeigte sich erfreut und stolz, dass die Jubiläumsveranstaltung, wie vor 25 Jahren bei der Gründung des Vereins, an „seiner“ Schule abgehalten wurde.

Der Vorsitzende der DBFG führte in die Veranstaltung ein und konnte ca. 40 Gäste begrüßen. Er gab einen Abriss über die vergangenen 25 Jahre Vereinsgeschichte und einen Überblick auf die aktuelle Situation in Burkina Faso, nach dem Putsch der Nationalgarde.

Schließlich stellte er den Redner des Festvortrages Herrn Kurt Gerhardt vor.

Der Referent war von1968 bis 2007 in verschiedenen Funktionen beim WDR tätig, zuletzt als Leiter des WDR/NDR-Hörfunkstudios Brüssel. In dieser Zeit war er beurlaubt und als Landesbeauftragter des DED im Niger.

Im September 2008 erschien der Bonner Aufruf „ Eine andere Entwicklungspolitik“.

Vor diesem Hintergrund schilderte er seine Sicht der vergangenen und aktuellen Entwicklungshilfe. Den Begriff Entwicklungspartnerschaft lehnt er ebenso ab wie die internationale Bezeichnung NGO. Die Arbeit im Entwicklungsdienst ist selbstverständlich Hilfe und unsere Deutschen Organisationen sind natürlich NRO.

Er beschreibt den falschen Ansatz der Hilfe, der die Adressaten zu einem reinen Empfänger der Hilfe, ohne echte Perspektive und Eigeninitiative führt. Hilfe nur zu Selbsthilfe und Entwicklung eigener Strukturen und  Aktivitäten. Er plädiert auf Dauer zur Abschaffung der Hilfe, und nur zur Vergabe von Krediten, damit sich die Länder Afrikas aus eigener Kraft entwickeln können und ihre Abhängigkeiten, die von den Europäern bewusst oder unbewusst gefördert oder in Kauf genommen werden, überwinden. Afrika hat genügend Potentiale, sie müssen geweckt und gefördert werden.

Er plädiert vehement für das Prinzip der Subsidiarität und erläutert den Ursprung dieses Prinzips. Eine Sache soll von der nächst höheren Organisationstufe nur übernommen und durchgeführt werden, wenn dies unumgänglich ist. Ansonsten muss die Hierarchieebene tätig werden (bleiben), die originär zuständig ist. Daran mangelt es in der aktuellen Entwicklungshilfe.

Die Positionen waren teilweise provokant formuliert, aber von seiner Arbeit und seinen Erfahrungen vor Ort geprägt und mit Überzeugung vertreten.

Das wurde in der anschließenden Aussprache deutlich, in der insbesondere einige der anwesenden Burkinabe inhaltliche Ergänzungen vortrugen und in Teilen widersprachen.

Zum Abschluss des Festvortrages bedankte sich der Vorsitzende Christoph Straub bei dem Referenten und den Diskussionsteilnehmern und lud zu einem kleinen Empfang. Der Empfang wurde ausgiebig genutzt und die Diskussion zu bestimmten Positionen wurden im kleinen Kreis weiter geführt.

 Die Veranstaltung wurde von Moussa Coulialy mit Musik aus Burkina Faso begleitet.

 

Insgesamt eine gelungene Veranstaltung.

 

Bericht: Jochen Gaul

Fotos: MC Sandstede

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