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Wir werden ehrenvoll empfangen

Um 5 Uhr stehen wir auf . Um 6 Uhr wird das Taxi-Brousse beladen mit unserem persönlichen Gepäck und den Sachen, die wir für Boumdoudoum mitgenommen haben. Wir fahren zu Herrn Zongo, um den Kocher abzuholen. Die Jungs haben tatsächlich die Nacht durch gearbeitet, der Solarkocher ist fertig und das Gestell ist in den Nationalfarben des Landes gestrichen. Einer der Jungs soll uns begleiten, um den Solarkocher in Boumdoudoum zu montieren und die Einweisung zu machen. Aber die Jungs sind müde, was wir verstehen. Also kommt der Sohn von Herrn Zongo höchstpersönlich mit. Wir müssen noch dreimal in Ouaga halten: ein in der Herberge vergessenes Paket, ein Hustensaft aus der Apotheke für Anke, die mächtig erkältet ist (Wir dachten, Erkältung kommt von Kälte) und wir müssen tanken. Dann aber geht es los Richtung Osten. Die Straße ist asphaltiert und zu Beginn in einem guten Zustand. Eine endlos erscheinende gerade Straße. Immer wieder Staub, kleine „Concessions“, Staub, winzige Dörfer, Staub, Ziegen, Fahrräder, Staub, Büsche, kleine Bäume, Staub.
Beim Überholen von Fahrrädern wird zur Warnung gehupt, vor Schlaglöchern wird nicht gewarnt. Ein umgekippter Bus auf der Gegenfahrbahn  lässt uns rätseln, welches Problem wir zuerst haben werden, platter Reifen oder Achsenbruch. (Die Auflösung des Rätsels kommt später.)
Wir kommen aber ohne Panne in Koupéla an. Wir beziehen die Zimmer in der Missions- Herberge und schon geht es weiter zu den geplanten Treffen.
Zunächst geht es zum Gymnasium Kourita.

 In der Deutschklasse Unterrichtsplan

Wir treffen den Direktor, die Deutschlehrerin und 20 ihrer 90 Schüler der selben Klasse (classe de Première entsprechend 12. Klasse) die trotz der Ferien gekommen sind, um uns mit einem auf Deutsch umgedichteten Lied und einer Rede auf Deutsch zu begrüßen. Jens vereinbart eine Brieffreundschaft mit Justin, einem Schüler, der gerne Germanistik in Deutschland studieren möchte.
Danach haben wir ein ausführliches Gespräch mit dem Direktor des Collège von Baskouré, in das 7 Schüler von Boumdoudoum mit unserer Unterstützung gehen. Schulsituation, Ziele, Vorstellungen. Nicht alles so, wie es laufen sollte. Wie denn auch, bei 6 Lehrern für 560 Schüler!   
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