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Do., 25.10.2007f

 

Es ist schon bald 14.00Uhr und wir müssen noch zum Gymnasium Kouritta in Koupéla. Der Chef weiß es, bedankt sich für alles, was wir machen für die Kinder, die Schule, das Dorf, wünscht uns eine gute Weiterreise, schenkt uns 3 Hühner. Je eines für Anke, deren Abwesenheit er sehr bedauert habe, für mich und für Marina. Da wir letztes Jahr einen Hühnerhof gegründet haben, übergeben wir die Hühner Noélie, die sie impfen lassen wird, bevor sie in den Stall kommen. Wir fahren zur Mission. Kurze Ruhepause, eine halbe Stunde. Weiter Richtung Kouritta, wo wir zuerst die Schülerinnen und Schüler des Lycée treffen, die seit eineinhalb Jahren mit SchülerInnen der Oberstufe vom NGO Briefe in deutscher und französischer Sprache austauschen.  Sie beklagen die Unregelmäßigkeit des Austausches, aber Hamadou sagt ihnen, dass es in vielen Fällen ihre eigene Schuld ist, wenn sie die Briefe nicht rechtzeitig geschrieben haben. Hamadou kann nur die Briefe schicken, die er bekommen hat, demnach kommt nur Antwort auf diese Briefe. Hamadou ermahnt sie, die Termine einzuhalten. Wir geben ihnen CDs auf deutsch (Literatur, Lieder, Lern-CDs). Die SchülerInnen freuen sich riesig. Danach sehen wir den Schulleiter. Wir fragen, ob die SchülerInnen den Computerraum benutzen dürfen, um die Briefe zu schreiben, auf einem Stick zu speichern und über das Internetcafé zu verschicken. Er sagt zu, erwähnt auch, dass in 2 Wochen Vertreter der  Partnerstadt von Koupéla (Grigny in Frankreich) kommen sollen und die Anbindung der Schule ans Internet versprochen haben. Abwarten, was daraus wird.

Interessiert sehen wir, wie die ganze Sekundarstufe 1 den Sportplatz nach den 3monatigen Regenzeitferien von Unkraut befreit und fegt. Die sind schon seit 2 Tagen dabei!  

Wir verabschieden uns, fahren schnell zum Internetcafé, um Photos von den Krokodilen an einen Sponsor zu schicken. Lucas, unser Fahrer, sagt zu, dass er beim Auto bleibt, ich brauche mir keine Sorgen zu machen, lasse meinen Rucksack auf dem Hinterbank und gehe mit Hamadou und Marina ins Internetcafé. Es funktioniert nicht so, wie ich es will, der Stick wird nicht so schnell akzeptiert. Es ist heiß. Ich gehe heraus und sehe die Türen unseres Taxis weit geöffnet, aber keinen Lucas in der Nähe. Ich entdecke ihn außer Sichtweite des Autos im Schatten- was ich verstehen kann- aber er braucht nicht zu sagen, dass er bleibt, wenn er nicht bleibt! Hamadou ruft ihn, er kommt, ich sage, dass ich nicht zufrieden bin. Lucas versteht das nicht. Es gibt keine Diebe in Koupéla, sie kennen sich alle, meine Reaktion sei typisch weiß.  Wieso - wenn es keine Diebe gibt - wird auch von Einheimischen immer vor Raubbanden gewarnt?

Es wird spät, das Schicken der Bilder hat nicht geklappt. Wir gehen wieder zum Restaurant „Le Campement“, essen ein Couscous. Wieder sehr gut. Um 20.00Uhr sind wir in der Mission, packen.
Für den touristischen Teil unseres Aufenthaltes.

 

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