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Dienstag, 14.10.2008

Mal wieder ging es früh los. In Boumdoudoum zeigten uns die burkinischen Schüler als erstes, wie man töpfert. Allerdings sahen unsere Ergebnisse nicht halb so schön aus, wie die unserer afrikanischen Freunde.

Danach waren wir dran, den Schülern dort etwas zu zeigen. Wir holten ein paar Fingerfarben, weißes Papier, und begannen zu malen. Allerdings konnten natürlich nicht alle auf einmal angeleitet werden, doch das war für die Kinder schwer zu verstehen.

Die Kinder kannten keine Fingerfarben, aber sie waren schnell begeistert und suchten sich ein freies Fleckchen Boden, um zu malen
   
   Zum Schluss wurde die Schule mit den Bildern geschmückt

Damit es nicht zu chaotisch um dieses eine Projekt herum wurde, begannen wir zeitgleich den zweiten Workshop: bemalen von T-Shirts. Aber auch hier war es sehr schwer, alle Kinder glücklich zu machen. Es waren so viele, und alle wollten auf einmal mitmachen! Und natürlich wollten alle unbedingt ein selbst bemaltes T-Shirt am Ende des Tages mit nach Hause nehmen können.

Irgendwann begannen uns die größeren Kinder aus dem Collège zu helfen, Ordnung und Disziplin in die Kinderbande der Grundschule - 210 sind es dieses Jahr!- zu bringen und dann ging es besser. Es ist schwer für die sonst so geduldigen Kinder dort, Geduld aufzubringen, wenn endlich mal die Chance besteht, etwas interessantes mitzumachen und am Ende sogar noch etwas eigenes, persönliches zu besitzen.

Nach 3 Stunden T-Shirts bemalen gab es ein erfrischendes Tütensuppen-Mittagessen in brütender Hitze. Irgendwie war für diesen Tag keine Schulspeisung vorgesehen gewesen. Auch für uns nicht. Die beiden Frauen, die sich normalerweise um den Reis-Bohnen-Eintopf kümmern, waren heute gar nicht da. Wir hatten uns so was schon gedacht gehabt und daher einen Wasserkocher vorgesehen gehabt. Dummerweise war der, als er gebraucht wurde, aber nicht mehr aufzufinden. Also musste Jens seine Kenntnisse aus Bundeswehr-Zeiten wieder auskramen und kurz entschlossen nach alt hergebrachter Art und Weise ein Feuer machen, auf dem wir dann das Wasser für unsere Süppchen kochen konnten. Das klappte hervorragend und frisch gestärkt konnte es dann weiter gehen.

Und diese Stärkung hatten wir bitter nötig, denn jetzt wurde es ernst!!

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