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12.10.09

Natürlich sind wir später als geplant losgekommen. Wir haben uns noch die Wohnung für die Leute,die eventuell ein Auslandsjahr mit weltwärts machen wollen, angesehen. Allerdings mussten wir noch eine Unterbrechung machen, da wir noch Wasser kauften mussten und mal wieder tanken. Dann ging es aber wirklich weiter!
Wir wurden während der Fahrt ungefähr fünf Mal angehalten, um Papiere vorzuweisen.
Wir sind Straßen gefahren, die wir so noch nie gesehen haben. Roter Boden, Schlaglöcher, mindestens alle zwei Meter, keine weiteren Autos aber dafür Tiere auf der Straße. Ständig haben wir irgendwo angehalten, ohne zu wissen was los war.

Wir sind auch kurz an einen ziemlich großen Stausee gefahren. Da gab es eine von Außen wunderschöne Touristenanlage mit superschön angelegtem Garten und „Strand“, Klimaanlage an jedem Häuschen und einem großen Pool; doch leider alles außer Betrieb, total dreckig und versifft, keine Angestellten weit und breit zu sehen und vor allem keine Touristen. Nach einer kleinen Stärkung sind wir schnell weitergefahren.
Wir fuhren weiter, über die Pisten, vorbei an vielen ‚Concessions’, kleinen Gehöften, Dörfern, bogen hier ab und dort. Es kamen die Orte Zabré und Ziou. Es wurde dunkel. Wir hatten als Ziel das Tierreservat von Nazinga anvisiert. Dort hatten wir kleine Hütten reserviert. Als an einem der Busse das Licht immer wieder ausfiel, der Fahrer wiederholt anhalten und reparieren musste begannen wir uns ein wenig zu sorgen. Wir fuhren weiter über Pisten. Am Straßenrand sahen wir nichts als Gestrüpp. Plötzlich gab es wieder einmal eine Polizeistation. Man wollte unsere Ausweise sehen. Hektisches Kramen in Taschen, damit hatten wir ja gar nicht mehr gerechnet. Der Beamte saß in seinem kleinen Büro, dessen Lampe die einzige Lichtquelle weit und breit war. In aller Seelenruhe notierte er sämtliche Ausweisnummern in eine Liste. Wir durften weiter. Wir kamen durch Tiébélé, bekannt für wunderschön bemalte Häuser. Uns saß der Zeitdruck im Nacken. Aber wenigstens gab es etwas zu gucken. Viele Menschen waren zu Fuß unterwegs, wir sahen Bäume, Häuser, Fahrradfahrer, andere Touristen in ihren Jeeps und Kleinbussen. Wir fuhren weiter bis Pô. Von dort aus sollte die Piste nach Nazinga gehen. Wir hielten auf einem großen Parkplatz auf dem sich auch ein Hinweisschild zum Reservat befand. Wenigstens waren wir den richtigen Weg gefahren. Zwischendurch hatten wir Zweifel. Auch die Fahrer waren nämlich noch nie dort gewesen. Pô befindet sich an der Grenze zu Ghana.
Hamadou erkundigte sich bei einem jungen Mann, der scheinbar nur darauf gewartet hatte, Fremden wie uns zu helfen. Wir erfuhren, dass das Reservat inzwischen geschlossen war und erst morgen früh um sieben öffnen würde. Es waren noch gute zwei Stunden Fahrt bis zum Tor von Nazinga. Danach sollte es abermals zwei Stunden dauern bis zur Unterkunft.
Wir beschlossen, ein paar Stunden in einem Hotel zu schlafen und ganz früh weiter zu fahren, damit wir noch in den Genuss kommen könnten, einige Tiere zu sehen. Sie sind am besten bei Sonnenaufgang oder -untergang zu sehen.
Der junge Mann fuhr mit uns. Wir besichtigten ein erstes Hotel. Die Regenfälle der letzten Tage hatte die Wände durchfeuchtet. Es roch unangenehm. Wir zogen weiter. Das zweite Hotel gefiel uns besser. Es gab einen netten Innenhof. Wir konnten noch warmes Wasser bekommen, um uns eine unserer Tütensuppen zu machen. In dem Hotel hörten wir ungewohnte Klänge. Eine kleine Reisegruppe aus Russland unterhielt sich am Nebentisch.

 

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