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3.10.09

Heute war unser letzter Tag in Ouagadougou und die Fahrt nach Koupéla stand an. Doch vorher mussten noch einige Besorgungen gemacht werden:
Als erstes fuhren wir zu einer Kunsthandwerkerin, die Ketten, unter anderem aus Schweinezähnen, fertigt. Davon wollten wir ein paar für zukünftige Aktionen, wie Weihnachtsstände, Werbeveranstaltungen, Konzerte usf. zu erwerben.
Anschließend haben wir eine Nähschule besucht. In dieser Schule lernt im zweiten Jahr Sophie Silga aus Boumdoudoum das Schneidern und Nähen und im September 2009 neu dazugekommen ist Sarata Sandwidi. Kost, Logis und Ausbildung werden vom Boumdoudoum-Förderverein getragen. Uns wurden dort die Räumlichkeiten gezeigt, die alle sehr gut ausgestattet waren. An den Tischen saßen junge Frauen an ihren Nähmaschinen und haben gearbeitet. Wir haben außerdem die vielen Fotos an den Wänden bewundert, die Frauen in sehr schönen Kostümen und Kleidern während einer Art Modenschau zeigten.
Danach sind wir zu einer Firma die sich auf Solartechniken spezialisiert hat, gefahren. Dort hatten Frau Zimmer und Herr Stricker einen Termin, um zu besprechen, ob und wie der neu gebaute Multifunktionsbau auf dem Schulgelände in Boumdoudoum mit einer Fotovoltaikanlage bestückt werden könnte. Der Großteil der Gruppe blieb in dieser Zeit im (oder wegen der Hitze am) Bus. Auf einmal kamen von überall her kleine Kinder, die sich dann auch in unseren Bus gesetzt und neugierig geguckt haben. Hier packte Herr Stricker das erste Mal kleine Magnetkugeln aus, die sich, wenn man zwei von ihnen geschickt in die Luft warf, dort trafen und, merkwürdige Geräusche machend, aneinander rieben. Die Kinder waren begeistert.
Nach einem Mittagessen im Restaurant sind wir in die Innenstadt Ouagadougous gefahren, wo sich viele von uns in einer kleinen Nebenstraße Stoffe gekauft haben, aus denen später Kleider geschneidert werden sollten. Als dann alle Einkäufe erledigt waren, sind wir noch einmal zu unserem Hotel gefahren, um unsere Koffer auf die Busse zu laden. Etwas später als geplant fuhren wir dann los Richtung Koupéla. Auf dem Weg mussten wir mehrmals halten. Der rote Bus verschwand immer wieder aus dem Sichtfeld des weißen. In regelmäßigen Abständen musste nämlich Kühlwasser nachgefüllt werden.
Um 20.30 Uhr kamen wir in der katholischen Mission von Koupéla an, um nach dem Begutachten und Einrichten unserer Zimmer noch müder als am vorherigen Tag einzuschlafen. Vorher mussten aber noch die mitgebrachten Moskitonetze angebracht werden, damit wir auch sicher schlafen konnten.

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