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2012: Die dritte Schülerreise

Hilfsprojekte und Fußballspiele in Burkina Faso (NWZ vom 15.11.2012)

Bild "Freude in Afrika" als Hinweis auf den Artikel der Nordwest-Zeitung

Bericht der Zeitung Sidwaya online in Burkina Faso (frz)

Reisebericht der Fahrt nach Burkina Faso 22. Okt. bis 6. Nov. 2012

Nach einer dreijährigen Pause fuhren dieses Jahr wieder Teilnehmer der Boumdoudoum-AG des Neuen Gymnasiums Oldenburg mit nach Burkina Faso, um dort bei Hilfsprojekten Unterstützung zu leisten. Zum ersten Mal waren nicht nur Schülerinnen sondern auch Schüler dabei. Begleitet wurden sie von den beiden Projektleiterinnen Frau Anke Zimmer und Frau Marie-Corentine Sandstede sowie zwei weiteren Lehrkräften: Iris Schmidt und David Kuck. Für die Mitfahrenden war es eine neue Erfahrung, die nicht leicht zu verarbeiten ist. Schon in der Hauptstadt Ouagadougou wurden sie von neuen Eindrücken überwältigt. Die vielen Straßenhändler, die ihre Ware feilboten und einen umringten, die vollen Straßen und der Lärm, all das war für die gesamte Schülergruppe und auch für einige Begleiter völlig neu.

Am beeindruckendsten war jedoch die Ankunft in der von der AG und vom Förderverein unterstützten Schule in Boumdoudoum. Die Schüler strömten aus ihren Klassenräumen, umringten den Bus und schüttelten den Neuankömmlingen allen mit strahlenden Gesichtern die Hände. Die weiteren zehn Tage, die die Schüler mit kleinen Pausen in Boumdoudoum verbrachten, waren geprägt von gemeinsamen Aktionen und den Projekten, die vorher geplant worden waren. Leider gab es teilweise auf beiden Seiten Probleme mit der Sprache, die die Kommunikation manchmal etwas erschwerten. Die beiden Projektleiterinnen waren die meiste Zeit unterwegs, um organisatorische Probleme zu lösen, sodass sie selber nicht viel Zeit bei der Schule, sondern eher in dem Hauptort der Gemeinde oder bei verschiedenen unterstützten Projekten verbracht haben. Sie mussten zum Beispiel den Brückenbau begutachten, die Instandhaltung des Mehrzweckhauses überwachen, mit den Jugendlichen beraten, die nach einer Ausbildung jetzt eine Landwirtschaftliche Genossenschaft gegründet haben . Im Laufe der Zeit taten sich dann auch noch diverse kleine Probleme auf, die aufgrund der dort üblichen Art, nämlich sehr langsam und zeitaufwendig, also nicht mal eben schnell gelöst werden konnten. Die dadurch entstandene freie Zeit, die wir Schüler bei der Schule im Dorf hatten, nutzten wir für den gemeinsamen Austausch und zum Spielen mit den burkinischen Schülern. Es wurden zum Beispiel Plakate und Laken mit Fingerfarbe bemalt und Gesellschaftsspiele oder Fußball gespielt. Einige von den deutschen Schülern trafen außerdem zum ersten Mal ihre Brieffreunde, mit denen sie seit der fünften Klasse in Kontakt stehen. Auf einem Rundgang durch das Dorf bekamen wir stolz die Hütten und Fahrräder präsentiert. Nach den zehn Tagen in Boumdoudoum, die leider sehr schnell vorbeigingen, waren wir noch zwei Tage in der Hauptstadt. Nach der Ankunft in Deutschland waren alle sehr froh, diese Reise mitgemacht und unzählige Erfahrungen gesammelt zu haben. Es war aber auch schön, wieder in Deutschland zu sein. Der Unterschied, der einem auffällt, ist gewaltig und betrifft fast alles: angefangen bei der Hygiene, über die Infrastruktur bis hin zur Luft, alles ist anders. Um diese durch die Reise uns noch deutlicher gewordenen Defizite, gerade was Bildung und den generellen Lebensstandard betrifft, zu verringern, werden wir als Arbeitsgemeinschaft auch weiterhin Gelder und Spenden sammeln und mit Projekten auf die Missstände aufmerksam machen.

Jacco Slink

11. Klasse

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