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02.11.2012

Wienke und Anna sind leider krank, deshalb fahren heute nach dem Frühstück – wieder Baguette mit Mangomarmelade - nur fünf Schüler mit Frau Zimmer, Frau Sandstede und Herrn Kuck nach Fada. Frau Schmidt hat sich heute von uns verabschiedet; sie fliegt zur Safari nach Kenia. 

Nach einer eineinhalbstündigen Autofahrt nach Fada besuchten wir zuerst eine Schule, die von 13 Schülerinnen und Schülern aus Boumdoudoum besucht wird. Ihr Besuch an dieser Schule wird von uns finanziert. Zuvor mussten wir aber folgendes Problem mit dem Schulleiter diskutieren: Die BEP (Abschlussprüfung) wurde fremdkorrigiert, das ist zwar eigentlich nicht schlecht, aber in diesem Fall wurde falsch korrigiert von Menschen, die teilweise keine Ahnung vom Thema hatten. Das hatte zur Folge, dass von 40 Schülerinnen und Schülern der Abschlussklasse nur vier die Prüfung bestanden haben.

Anschließend fuhren wir mit den Schülern aus Boumdoudoum zu deren „Kantine“ (eher eine Suppenküche) und besichtigten diese. Weil mir langweilig war, fotografierte ich ein bisschen herum und traf auf einen trommelnden Ladenbesitzer (mit interessanter Mütze). Ich fragte, ob ich ein Foto machen dürfe; er willigte ein und bat mich, mich zu ihm und seinem Freund zu setzen. Er brachte mir ein bisschen mit eher mäßigem Erfolg Trommeln bei, und wir unterhielten uns über Afrika, Deutschland und andere Dinge. 

Danach besichtigten wir das Wohnheim, in dem die 3 von uns unterstützten Schülerinnen untergebracht sind, und anschließend die von uns gemieteten Wohnungen, in denen die 10 Schüler aus Boumdoudoum untergebracht sind, bauten dort Schränke auf und unterhielten uns. Bei dieser Gelegenheit lernte Jacco endlich seinen Brieffreund kennen.

Weil es schon zwei Uhr war und wir seit sieben Stunden nichts gegessen hatten, beschlossen wir, etwa zu essen. Das war keine leichte Aufgabe, wie immer mussten wir lange warten, letztendlich aßen wir um vier Uhr.

Nach dem Essen fuhren wir zum Markt von Fada, wir kauften etwas ein, und ich unterhielt mich auf Englisch (sehr erfrischend bei dem ganzen Französisch der letzten Tage) mit einem sechzehnjährigen Mädchen. Die lernt Deutsch, Französisch und Englisch in der Schule. Außerdem suchte sie eine Art Brieffreundin. Kurzerhand tauschten wir E-Mail-Adressen aus. Danach fuhren wir nach Hause und aßen in der Mission.

An diesem Tag habe ich mich, wie fast jeden Tag, über die Offenheit der Menschen hier gefreut.

 (Finja)

 

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