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29.10.2012

Heute Morgen sollte es eigentlich schon um 6.45 Uhr Frühstück geben, das Problem war nur, dass die Nonnen davon nichts mitbekommen hatten, und somit gab es wie immer um kurz nach sieben Frühstück.
Natürlich Baguette mit Mangomarmelade
Frau Sandstede und Frau Zimmer hatten noch verschiedene Sachen zu erledigen, unter anderem zur Polizeistation zu gehen, da wir einige Abende zuvor „auffällig“ geworden waren. Deshalb fuhren wir vorerst alleine nach Boumdoudoum. Wie immer kauften wir zuvor Wasser im Einkaufsladen, der sich genau gegenüber der Polizeistation befindet. Dort sahen wir Frau Zimmer und Frau Sandstede, die uns zu sich herwinkten, denn auf einmal sollten auch wir kontrolliert werden, obwohl der Verdacht des Terrorismus bei uns natürlich absurd ist. Nach einiger Zeit des Abwartens wurde die Kontrolle schließlich auf den nächsten Tag vertagt.
In Boumdoudoum hatten die Kinder heute regulären Unterricht, deshalb konnte nur in den Pausen etwas unternommen werden. Nur Finja und ich hatten das Glück, dass Hamadou unsere vier Schüler zur Schule bestellt und freigestellt hatte und es somit möglich war, unseren Plan für den heutigen Tag umzusetzen. Zuerst haben wir die geplanten Experimente durchgeführt, leider war das nicht ganz einfach, letztlich hat es jedoch einigermaßen funktioniert und das Wesentliche ist angekommen. Anschließend haben wir noch ein größeres Beet im Schulgarten angelegt, das fiel uns ziemlich leicht, da die Schüler sehr hilfsbereit waren und mit viel Freude an unserem Projekt teilnahmen.
Die Schüler hatten von ca. 12 Uhr bis 15 Uhr Mittagspause, in der wir dann versucht haben, verschiedene Spiele zu erklären, wobei das nicht ganz einfach war, weil die Französischkenntnisse der Schüler nicht sehr umfassend sind. Um 16 Uhr haben wir dann beschlossen, zur Mission zurück zu fahren, wo wir uns dann alle erst einmal hinlegen mussten, weil wir alle von der Hitze total geschafft waren. Die drei Hühner, die wir gestern geschenkt bekommen hatten, hatten wir dem Fahrer des Taxi brousse, Mussa, für seinen Hühnerstall geschenkt. Zwei der Hühner hatte er geschlachtet, um einigen von uns zu zeigen, wie Hühner in Burkina Faso geschlachtet werden. Und dann hat er uns überrascht:  Zu Abend haben wir in der Mission gegessen. Es gab Couscous und die Überraschung: die beiden von Mussa selbst geschlachteten und zubereiteten Hühner.

(Wienke/Marike)

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