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Neubeginn der Genossenschaft

Das Farmgelände Song-Taaba hat in seiner kurzen Geschichte schon viele Höhen und Tiefen erlebt.

 

Zur Vorgeschichte:

Ursprünglich angelegt wurde diese Farm für eine Kooperative von 10 jungen Männern, die über eine unzureichende Grundschulausbildung verfügten bzw. nie zur Schule gegangen sind. Der Förderverein hat diesen jungen Männern eine dreijährige Ausbildung in der Landwirtschaftsschule von Tondtenga finanziert.

Tondtenga ist Teil der AMPO-Einrichtungen der Katrin Rohde-Stiftung, die sich zum Ziel gesetzt hat, benachteiligte Jugendliche/ Straßenkinder in Burkina zu stärken.

Neben der ökologisch ausgerichteten landwirtschaftlichen Ausbildung in Viehzucht und Acker-- und Gemüseanbau erhielten die Jugendlichen eine grundlegende Schulbildung. Im dritten Jahr der Ausbildung sollten die Jugendlichen dann unter der gelegentlichen Anleitung der Ausbilder von Tondtenga dann auf dem von dem Dorf bereitgestellten Grundstück ihr Wissen selbstständig umsetzen. AR-SA">Das Farmgelände ist mit einem ausgestatteten Wirtschaftsgebäude, mit Schulungsraum, einer Zisterne, einer Ecosantoilette und einer Dusche und nicht zu vergessen einem Tiefbrunnen ausgestattet.

Diese Phase lief aufgrund von administrativen Problemen und Hindernissen sehr schleppend an und einige junge Männer suchten ihr Heil in den neu eröffneten Goldminen, da sie sich dort einen schnellen Verdienst erhofften. Zurück blieben letztlich die am wenig dynamischsten Jungen, die die Arbeit dann auch nicht mehr bewältigen konnten.

 

Es bestand also die Gefahr, dass das Grundstück eine weitere Ruine der deutsch-burkinischen Entwicklungszusammenarbeit werden würde, dies wollten wir natürlich verhindern und haben dann zusammen mit dem traditionellen Dorfchef und den Dorfältesten nach tragfähigen Lösungen gesucht.

Die Lösung lag bei den Frauen, die schon - ohne große Ausbildung - kleine Gemüsegärten unterhielten.

Den Frauen und ihren Familien aus Boumdoudoum und den umliegenden Dörfern wurde das Projekt vorgestellt. Es war hier wichtig, auch die Männer mit ins Boot zu holen, da sie letztlich die Zustimmung für die Tätigkeit außerhalb des eigenen Hofes für ihre Frauen geben mussten.

Anfang 2015 wurde dann eine Kooperative der Frauen gegründet. Die Startphase fiel in die Trockenzeit und die Brunnenprobleme ließen nur einen bescheidenen Anfang zu. Zum Teil mussten die Frauen das benötigte Wasser von Brunnen aus den umliegenden Dörfern holen. Aber sie haben durchgehalten und es gab erste Ernten.

 

 

 

 

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