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Jérémie 2016

Alltag      Studium     Bilder       Jeremie und die Anderen

Alltag

Liebe Paten, hier eine kurze Zusammenfassung dessen, was ich mache, was wir Vier (Anm. des Übersetzers: Jeremie ist in der Hochschule, Serge und Francois sind in  Abitursklassen, Jules ist zwei Jahrgänge darunter und wird - so haben wir den Eindruck -  behütet und bewacht) was wir in der Regel tun.

Zunächst möchte ich unsere herzlichen Grüße ausrichten, respektvoll und liebevoll für alle, die in der einen oder anderen Art und Weise zusammenarbeiten, um uns zu unterstützen. Ich möchte das Sprichwort zitieren "Die gute Tat ist nie verloren", denn während ich und alle meine Brüder alle diese Vorteile genießen, sind wir auch sehr dankbar, das steht fest wie in Bronze gegossen. Das neue Jahr wird sicherlich diese Bande der Liebe, Brüderlichkeit und Barmherzigkeit zwischen Wohltäter und Nutznießer noch stärken und auch unseren Willen, nie unseren  Einsatz für die Arbeit zu vergessen. Gott segne all diese Menschen, die sich mit gutem Willen einsetzen!

 Nachdem ich all diese Gefühle zum Ausdruck gebracht habe, werde ich Ihnen ein wenig von meinem – von unserem - täglichen Leben erzählen.


Es wird ein ziemlich schweres Programm und viel Verantwortung in diesem Jahr, weil wir in diesem Jahr Planung und Ausführung von verschiedenen großen Straßenbauprojekten auf dem Programm haben. Diese Projekte erfordern Konzentration. Wir beschäftigen uns mit Metallkonstruktionen, Stahlbetonkonstruktionen, Geländeuntersuchungen, Bodenuntersuchungen und anderen Untersuchungen, die Liste ist noch lang. Wenn wir diese Straßenprojekte, Staudämme und Brücken erfolgreich abschließen, werden wir im nächsten Jahr Diplomingenieur. Alle diese Studien sind überwiegend  in der Praxis und wir besuchen  auch bestimmte Bauten und Baustellen innerhalb und außerhalb Ouagadougou. Wir haben auch Kurse in Form von Seminaren. Unsere Kurse beginnen in der Regel um 07:00 Uhr und dauern mit einer Pause von 1 Stunde bis 12.00 Uhr und dann von 13 Uhr bis 18 Uhr, außer an Sonn- und Feiertagen. Wir arbeiten auch viel im Bereich der Forschung. Dabei ist unsere einzige Schwierigkeit, dass wir große Probleme mit der Internetverbindung in der Hochschule haben. Wir sind aber auch nicht in der Lage, an  unsere schriftlichen Arbeiten mit den Bewertungen der Professoren zu kommen, um aus den Bewertungen lernen zu können. Am Ende eines jeden Moduls werden wir etwa nach 2 Wochen in einer Prüfung bewertet und so passiert es oft, dass wir in mehreren Modulen in der gleichen Woche geprüft werden. Für einige Module verspätet sich die Prüfung aber so lange, dass wir uns neu vorbereiten müssen. Sie müssen sich dabei vorstellen, dass die Prüfung eine KO-Runde ist. Es gibt nur diese einzige Prüfung. das heißt, es ist nicht wie auf dem lycée wo man mehrere Aufgaben in einem Fach hatte, und dass man im Mittel diesen erforderlichen Durchschnitt von 10 erreichen konnte.  Damals haben die Lehrer Anmerkungen zu den Aufgaben gemacht, und die Korrektur wurde in der Klasse mit dem Lehrer und den Schülern besprochen. Das ist an unserer Hochschule  nicht mehr der Fall, so dass wir hier überhaupt nicht von einem Austausch zwischen Studenten und Professoren profitieren, im Gegensatz zu Eric, der in Fes, in Marokko, wie er mir sagte, einen regen Austausch mit den Professoren hat.

Meine Boumdoudoum-Brüder und ich verlassen jeden Morgen das Haus. Für François, Serge und Jules beginnen die Kurse in der Regel um 7.30, dauern bis 12h und fangen an einigen Tagen um 15h wieder an. Wegen der Pause von 3 Stunden können sie mittags nach Hause gehen. Ab 18 Uhr treffen wir uns alle im Haus und machen etwas zum Essen.

Nach dem Essen lesen wir noch in unseren Büchern oder Unterlagen bevor wir schlafen. Oft suchen wir einen ruhigen Ort, um mit Freunden zu büffeln, zu Hause mit den Nachbarn ist es nicht so komfortabel. Besonders ich bleibe lange weg, wenn ich zum Büffeln gehe, aber spätestens um 1 Uhr morgens bin ich zurück. Am Sonntag machen wir unseren Haushalt wie Wäsche waschen und andere Reinigungsarbeiten.  

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Studium

Juli 2015
Liebe Paten,
     Ich freue mich, Ihnen endlich meine Jahresergebnisse bekannt geben zu können, auf die wir, Sie und ich, seit langen gewartet haben.

 

Ich nenne Ihnen zunächst die Studentenzahl in diesem Jahrgang: Es gibt insgesamt 120 Erstsemester im Fach „Bau und Infrastruktur“ (BTP), von denen die meisten ein rein wissenschaftliches Abitur bestanden haben: Abi D (Mathematik und Naturwissenschaften) und Abi C (Mathematik und Physik). Angesichts der hohen Zahl an Studenten sind wir in drei Gruppen aufgeteilt worden: A (46 Studenten), B (37 Studenten) und C (37 Studenten). Wir hatten alle das gleiche Programm  und die gleichen Aufgaben. Von den 120 Studenten sind nach der Bewertung von Hausaufgaben und Prüfungen 37 direkt für die nächste Studienstufe zugelassen worden. Das Ranking wurde unter allen Studenten des Jahrgangs und nicht pro Klasse gemacht. Ich habe den 7. Platz von den 120 Kandidaten mit 11.60 als Durchschnitt, der Beste hat einen Durchschnitt von 12,55. Diejenigen, die nicht wie wir sofort zugelassen sind, müssen Anfang August eine zweite Prüfung ablegen.

Abschließend bitte ich von ganzem Herzen um Verständnis: es nicht so einfach, Hausaufgaben zu komponieren und bis zum Ende des Jahres die Bewertung nicht zu bekommen, während wir doch aus unseren Bewertungen lernen könnten. Aber die Hochschule hat entschieden, dass es so gut ist.

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Lycée de la Jeunesse und Polytechnische Hochschule

Die Privatschule hat berufsbildende Studiengänge (Techniken der Infrastruktur) und einen allgemeinbildenden Zweig mit Schwerpunkt Informatik. Sie bereitet auf die Polytechnische Hochschule vor, die sich auf dem gleichen Gelände befindet.

Jeremie ist in der Hochschule, Serge und Francois sind in  Abitursklassen, Jules ist zwei Jahrgänge darunter und wird - so haben wir den Eindruck -  behütet und bewacht.

Jeremie kann trotz des Wechsels auf die Hochschule in der Wohngemeinschaft bleiben.

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21. Oktober: Ein ganz besonderer Kracher: Pimpy Panda macht Station in Oldenburg. Unterstützungskonzert für BOUMDOUDOUM

21.Oktober 2017: 20.00h, Neues Gymnasium Oldenburg Pimpy Panda

 

 

 

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