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Bericht auf ganz-oldenburg.de

Arbeiten für Boumdoudoum

(Originalbericht siehe www.ganz-oldenburg.de)

von Florian Pelzer und Carsten Lienemann

Der soziale Tag ist ein Tag, an dem die Schülerinnen und Schüler des Neuen Gymnasiums (NGO) zu verschiedenen Arbeitsstätten gehen und da ein bisschen Geld verdienen können.

Das Geld wird nach Boumdoudoum in Burkina Faso, Westafrika überwiesen, wo sich eine Partnerschule des NGO befindet.

»Für den Schulbau mit Zisterne und die Einrichtung entstehen Kosten von ca. 40.000 €, davon muss der Boumdoudoum Förderverein als deutscher Träger 25%, also 10.000 €, aufbringen«, erläutert Anke Zimmer vom Förderverein. Die restlichen 75% sollen dann vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit kommen.

Für diesen Tag hat ganz-Oldenburg.de extra einen Gastreporter engagiert. Florian Pelzer , Schüler der Klasse 6c am NGO, berichtet über die Arbeit von drei Mitschülern und leistet damit selbst seinen Beitrag für das Projekt.

Erste Anlaufstelle war Eske, die im Garten ihrer Großeltern arbeitet.

Florian: Was hat dich dazu gebracht, bei diesem sozialen Tag mitzumachen?
Eske: Mein Bruder ist in der Boumdoudoum-AG und es bringt Geld für die Schule in Afrika.

Florian: Warum hast du Gartenarbeit ausgewählt?
Eske: Weil es erstens Spaß macht und zweitens für mich keine andere Arbeit gab.

Florian: Was hast du für Aufgaben?
Eske: Radieschen ziehen, Unkraut jäten und was sonst noch so anfällt.

Florian: Wieviele Stunden arbeitest du?
Eske: Zwei Stunden hier und zwei Stunden bei meinen anderen Großeltern.

Auch Eskes Bruder ist da, zusammen mit zwei weiteren Klassenkameradinnen. Eskes Oma stellt zufrieden fest, »dass hier richtig gut gearbeitet wird. Auch die Mädchen haben keine Scheu vor schmutzigen Händen.« Die Aktion hält sie für sehr wichtig, auch um die Augen zu öffnen für fremde Länder und ihre Lebensbedingungen.

Wenige Häuser weiter schneidet Marten gerade die Hecke im Garten seiner Eltern.

Florian: Marten, warum machst du bei diesem sozialen Tag mit?
Marten (grinst): Weil ich dann keine Schule habe.

Florian: Warum hast du dir diese Arbeit ausgesucht?
Marten: Weil ich dann zuhause bin und es keine andere Möglichkeit gab.

Florian: Welche Aufgaben hast du heute?
Marten: Unkraut jäten, Rasen mähen und Grünzeug aufsammeln.

Florian: Wie viele Stunden arbeitest du heute?
Marten: Laut Vertrag mit meinem Vater 6 Stunden.


Finn, unsere letzte Anlaufstelle, hat sich etwas anderes ausgesucht. Er arbeitet im Naturkostladen »BROT & So«

Florian: Finn, warum bist du dabei?
Finn: Weil ich dann nicht zur Schule muss.

Florian: Warum arbeitest du hier?
Finn: Es war der erste Laden, bei dem ich gefragt habe, und es hat gleich geklappt. Meine Eltern und ich kaufen hier oft ein.

Florian: Wie lange arbeitest du heute hier?
Finn: Von 8 bis 14 Uhr, also sechs Stunden.

Florian: Was hast du für Aufgaben?
Finn: Ich habe schon Preise aufgeklebt und Waren ein- und ausgeräumt.
Inhaber Matthias Schmitt ergänzt: Rechnen, Kalkulieren und mit Kunden sprechen gehört natürlich auch dazu.

Florian: Herr Schmitt, was hat sie bewogen, Finn hier zu beschäftigen?
Schmitt: Es ist ein humanitäres Projekt, und das ist mir wichtig.

Florian: Welche Waren bieten Sie an?
Schmitt: Wir haben ein Vollsortiment an Backwaren, dazu Gemüse, Obst, Wurst, Naturkost.

Galerie-Fotos: Florian Pelzer

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