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April: Reisebericht

Am 19.04.2013 fand zum fünften Mal ein Reisebericht der Boumdoudoum-AG und des Fördervereins mit Rahmenprogramm in der Aula des NGO statt. Dieses Mal berichteten Schüler, die im Oktober 2012 das Partnerdorf Boumdoudoum besucht haben. Die Schüler sprachen über ihre Erfahrungen und Eindrücke, die sie sammeln konnten.

     

Jeder der beteiligten Schüler und Schülerinnen berichtete dabei sehr persönlich und bildreich über jeweils ein bestimmtes Thema, wie z.B. die Erfahrungen mit den Menschen, die Eindrücke aus dem Dorfleben oder über Flora und Fauna. Frau Zimmer übernahm den eher offiziellen Part und informierte detailliert über den Stand der verschiedenen Entwicklungsarbeiten vor Ort (Brückenbau, Zustand des Mehrzweckhauses u.v.m.). Hierbei wurden Probleme in der Zusammenarbeit mit den Burkinabé ganz offen angesprochen und die bisherigen Lösungsansätze erläutert.Bild: Madame Bonkoungou-Balima in der Ausstellung der Boumdoudoum-AG Sehr interessiert an dem Gesagten sowie an dem gesamten Boumdoudoum-Projekt war die Botschafterin von Burkina Faso, Madame Bonkoungou-Balima. Sie war eigens für diese Veranstaltung angereist, um ihre Wertschätzung für die Arbeit der Boumdoudoum-AG und des Fördervereins zum Ausdruck zu bringen und auch für die Zukunft die aktive Unterstützung von Seiten der Botschaft zuzusichern. Bild: Die Botschafterin hält ihre Rede, die sofort übersetzt wirdDie Botschafterin lobte die Arbeit der Boumdoudoum-AG und des Fördervereins, die sie als großartig und wichtig, wenn nicht sogar auf lange Sicht friedenstiftend bezeichnete. Sie begrüßte dabei besonders, dass sich das Boumdoudoum-Projekt vorrangig der Verbesserung der Bildungschancen widmet, da die Bildung in der Entwicklung eines Landes immer eine Schlüsselfunktion einnehme. Durch den vorhandenen Mangel an Bildung seien auch viele der Probleme in der Zusammenarbeit mit den burkinischen Partnern zu erklären, die Frau Zimmer zuvor erwähnt hatte,.
Da die Boumdoudoum-AG schon die Erfahrung machen musste, dass Mittel bei den Partnern zweckentfremdet wurden, nahm die Botschafterin dies zum Anlass, folgende beispielhafte Erklärung für die Wichtigkeit der Bildung zu geben. Es sei eine Frage der Prioritäten und des Rechtsverständnisses. Wenn man einem Mann, der eine Bildung genossen habe, Geld gebe, um damit Schulhefte zu kaufen, dieser Mann aber kein Essen habe und hungere, dann würde dieser Mann, nicht Schulhefte sondern etwas zum Essen für sich besorgen, denn die Nahrung habe Priorität. Dabei sei ihm aber bewusst, dass das, was er tut, eine Unterschlagung sei. Ein Mann aber, der ungebildet sei, werde ebenso die Priorität beim Essen setzen und das ihm anvertraute Geld für Nahrung und nicht für Schulhefte ausgeben. Dabei aber sei ihm das Unrecht seiner Handlung nicht unbedingt bewusst. In seinem einfachen Rechtsverständnis sei die Linderung des Hungers vorrangig und damit hält er sein Handeln für rechtens.

Wie bei den Veranstaltungen zuvor hatten die Besucher auch dieses Mal die Möglichkeit, sich in der von Frau Oldenburg und Herrn Winter geschaffenen Photoausstellung einen schönen Überblick über die Reise und die Eindrücke der Reisegruppe zu verschaffen. Eine Verkaufsausstellung gab einen Einblick in Handwerk und Kunsthandwerk aus Burkina Faso. Für das leibliche Wohl war natürlich auch wieder Dank der tüchtigen Arbeit von Jugendlichen und Erwachsenen bestens gesorgt, und so konnte man die inzwischen bekannten Burkina-Hähnchenflügel sowie ein Couscous-Gericht und zum Dessert frische Crèpes genießen. Auch die Tombola, in der viele interessante Preise verlost wurden, die von oldenburgischen Unternehmen gestiftet worden waren, fand wieder regen Zulauf. Dieses Mal wurden auch zwei Hauptgewinne gezogen und so freuten sich zwei Damen über edlen Goldschmuck, gestiftet vom Oldenburger Juwelier Speckmann.


(Marie-Luise Herrmann)

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