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19.07.2014   4. Afrikatag

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Vor dem Hintergrund, dass es viele Oldenburger Gruppen und Vereine gibt, die Projekte mit Partnergruppen in Afrika durchführen, wurde 2007 ausgehend von der Boumdoudoum-AG des Neuen Gymnasiums der Arbeitskreis OLAF gegründet. OLAF hat es sich zum Ziel gemacht, die Gruppen und Vereine zu vernetzen und ein Forum für die Außendarstellung zu bieten. Seit 2008 wird im zweijährlichen Rhythmus der Oldenburger Afrikatag mit Informations- und Verkaufsständen, Workshops zu verschiedenen Themen, Filmen, Musik und Theater ausgerichtet. Der Arbeitskreis hat sich als Motto Undugu gewählt, was in der Sprache Suaheli so viel wie Freundschaft bedeuten soll, welches die Zielsetzung der Arbeit verdeutlichen soll. Wir sehen unsere Arbeit auch als Beitrag für mehr gesellschaftliche Toleranz. Gerade Afrikanerinnen und Afrikaner haben nach wie vor mit
fremdenfeindlichen Äußerungen und Ausfällen zu tun.
OLAF ist ein Zusammenschluss von Schulen, Vereinen und Gruppierungen, die sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Afrika beschäftigen und wird u.a. auch von der Stadt Oldenburg unterstützt.
Afrika spielt auch in der Oldenburger Kommunalpolitik zunehmend eine wichtige Rolle, da durch die Stadt nicht nur eine Partnerschaft zu der Eastern Cape Provinz in Südafrika aufgebaut wird, sondern Oldenburg auch zunehmend Migranten aus Afrika aufnehmen und integrieren muss und auch will.
Der Afrikatag bietet eine große Chance der Begegnung , der Wahrnehmung und der Kommunikation.
Die afrikanische Communité wird sich mit vielen Aktivitäten am Afrikatag beteiligen.


Ziele des Projekts
Ziel des Oldenburger Afrikatages ist es zum einen die örtlich aktiven Schulen, Vereine, Gruppen, Organisationen und Firmen, die einen Arbeitsschwerpunkt in der Zusammenarbeit mit Organisationen in Afrika haben, enger zu vernetzen und die Aktivitäten der verschiedenen Beteiligten einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Zum anderen soll die Öffentlichkeit Gelegenheit bekommen, den Kontinent Afrika in seinem Facettenreichtum kennenzulernen. Neben der – zum Teil sicherlich berechtigt -durch die Medien transportierten Sichtweise der Armut soll der Afrikatag einen Blick auf die kulturelle Vielfalt und Entwicklung dieses Kontinents ermöglichen.
Allen interessierten Gruppen können an diesem Tag anhand von Projektdarstellungen, Vorträgen und Workshops verschiedene Aspekte der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit aufzeigen. Die verschiedenen Präsentationsformen bieten Informationen über Motivation und konkretes Engagement in den verschiedenen Ländern Afrikas und in den Diskussionsrunden die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch. In den verschiedenen Workshops können die Besucher sich auch praktisch mit den Themen auseinandersetzen. Daneben können die Gäste auch afrikanisches Kunsthandwerk und die afrikanische Küche kennenlernen.
Nachdem der Afrikatag in den vergangenen Jahren in den drei beteiligten Oldenburger Schulen stattgefunden hat, wird er in diesem Jahr Teil des Oldenburger Kultursommers werden und am Samstag, den 19. Juli 2014 von 11.00 – 18.00 Uhr auf dem Schlossplatz stattfinden. Mit dieser Zusammenarbeit wird ein Synergieeffekt angestrebt: Die Ziele und Informationen des Afrikatages können dank des zentralen Veranstaltungsortes einem größeren Publikum zugänglich gemacht werden. Für das Veranstaltungsprogramm der Kulturetage bietet der Afrikatag einen schönen Auftaktrahmen für das am Abend stattfindende Konzert mit afrikanischen Künstlerinnen bzw. Künstlern.
Der Afrikatag 2014 wird sich auch mit dem Thema „Frauen in Afrika“ beschäftigen. Wir möchten damit der vielfältige Rolle der Frauen im Entwicklungsprozess Afrikas Tribut zollen.
Die Rolle des Arbeitskreises ist die Planung, Organisation und Finanzierung des Afrikatages 2014 unter Federführung des Boumdoudoum Fördervereins für Schulpartnerschaften in der einen Welt e.V. in Zusammenarbeit mit der Boumdoudoum-AG des Neuen Gymnasiums Oldenburg und der Evangelischen Akademie. Die teilnehmenden Gruppen organisieren ihre Aktivitäten für diesen Tag selbst.
Die Einbettung in den Oldenburger Kultursommer erfordert eine Mischung aus niederschwelligen Angeboten für die zufällig vorbeikommenden Besucher und Besucherinnen und aus Fachinformationen für die schon vorinformierten Gäste. Auf der Bühne werden tagsüber verschiedene afrikanische Musikgruppen und Chöre auftreten. Eingebettet in das künstlerische Programm sind Diskussionen und Projektvorstellungen auf der Bühne auf dem Schlossplatz.
Neben Angeboten für Erwachsene ist ein Angebot für Kinder geplant mit z. B. Trommelworkshops, afrikanische Märchen im Vorlesezelt oder künstlerischen Aktivitäten wie Recyclingkunst.

Text : Uwe Fischer, Evangelische Akademie Oldenburg

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