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Mittwoch, 15.10.2008

Nachdem heute alle ausschlafen konnten bis auf „die Erwachsenen“, Jördis, Klaus und ich, haben wir unsere Solarlampen zusammengebaut. Frau Zimmer, Madame und Hamadou hatten einen Termin nach dem anderen mit den Bauunternehmern: es geht um den 2. Garten der Frauen und um das Multifunktionshaus auf dem Schulgelände. Danach mussten sie nach Boumdoudoum, um mit verschiedenen Komitees einige Projekte zu besprechen.

Danach, gegen 16.00 Uhr, sind Jördis und ich auf dem Markt in Koupéla einkaufen gewesen, was soviel heißt wie; „Armbänder und Ketten…Aah! Dort! Äääh…wie kommen wir hier eigentlich wieder raus?“ – „Je ne sais pas..“.

Gegen 18.00Uhr (wir beide waren allein in der Mission, die anderen waren seit mittags in Boumdoudoum mit den Projekten beschäftigt). Jördis war im Bad, um Kleidung zu waschen, ich lag auf dem Bett und habe gelesen. Die Tür war geöffnet, nur das Mosquito-Netz war davor. Auf einmal kommen ca. 20 Leute an. Alle insgesamt recht leise. Einer von ihnen klopft an die Tür, aber sagt kein Wort. Jördis und ich waren ängstlich; man könnte ja überfallen werden. Kurzerhand habe ich die Tür vor der Nase des „ungebetenen Besuches“ verschlossen. Erst kurze Zeit später erklingt von draußen die zaghafte Stimme; wir sind die Schüler des Deutsch-Clubs!

Wie peinlich! Da habe ich unseren Freunden doch wirklich die Tür vor der Nase zugeknallt. Das tat mir total leid. Aber wieso hat denn auch keiner von ihnen einen Ton gesagt?

Letztlich haben ja auch alle das Ereignis mit Humor genommen und kurzerhand saßen wir alle zusammen vor unseren Zimmern und haben uns unterhalten. Später kamen auch noch die anderen aus Boumdoudoum zurück und unsere Runde wurde größer.

Ich habe endlich Amadou kennen gelernt (meinen Brieffreund)! In einem Mix aus Englisch, Französisch und Deutsch haben wir mit allen gut reden können. Ich habe Amadou das Geschenk gegeben, das ich für ihn aus Deutschland mitgebracht habe und ich habe von ihm ein Armband geschenkt bekommen. Die ganze Begegnung war total schön! Im Prinzip ist mein Briefpartner genau so, wie er in seinen Briefen auch schreibt.

Wiebke

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