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8.10.09

An diesem Tag war Bentjes 17ter Geburtstag!
Wir haben den Gruppenraum der Mission, den wir zur Verfügung hatten, geschmückt gehabt und nachdem Brot, Butter und Weiteres besorgt wurde, konnten wir ein gemütliches Geburtstag-Frühstück genießen.
Frau Zimmer und Hamadou mussten wieder die Gruppe verlassen und ins Krankenhaus gehen, damit dort die Wunde eines kleinen Jungen behandelt werden konnte. Der Junge war von einer Schlange gebissen worden und dementsprechend sah auch sein Fuß aus. Da er kein Verbandsmaterial zur Verfügung gehabt hatte, war sein verletzter Fuß mit einem Stück Stoff umwickelt. Aufgrund der mangelnden Hygiene hatte sich der Schlangenbiss noch weiter entzündet… Hamadou und Frau Zimmer erfuhren während eines Gesprächs mit dem Großvater des jungen, dass er Waise sei und bei seinen Großeltern lebe. Diese hätten den Biss auch gemerkt und seien mit ihm zu einem traditionellen Arzt, als auch zu der Krankenstation in Baskouré gefahren. Mit dem Einverständnis des Großvaters fuhren Frau Zimmer und Hamadou mit dem Jungen ins Krankenhaus, in dem die wunde gereinigt und vernünftig verbunden wurde.
Gemeinsam mit einigen Schulkindern haben wir einen Rundgang durch das Dorf gemacht. Zunächst haben wir am Garten der Frauen in Natinga einen Stopp eingelegt und die fabelhafte Arbeit dieser Frauen bewundert. Es ging weiter zu den Concessions (Höfe). Uns wurde sogar erlaubt, einige Hütten zu betreten. Pauline hatte an der Wand ihrer Hütte die Briefe der Oldenburger Freunde hängen und in Bassirous Hütte hingen für ihn und den Rest seiner Familie die Moskitonetze, die wir im letzten März für alle Kinder der Grundschule finanziert hatten. Insgesamt haben wir vier Concessions besucht und jeder kam auf seine Kosten. Klaus entdeckte eine Solarlampe auf dem Dach einer Hütte und putzte sie damit sie noch besser funktionieren kann. Außerdem kamen wir zur Jungtierzeit, das heißt überall Ferkel, Welpen, Ziegen, Lämmchen und Kaninchen in klein. Weiter ging es zur Schule!
Erster Programmpunkt heute auf der von Katrin erstellten „to do“- Liste war das Aufräumen des Schulhofes. Als Belohnung wurde hinterher ausgiebig gespielt. Die beliebtesten Spiele waren „Vater Abraham“ und „Schweinchen in der Mitte“. Gegen Mittag haben wir dann mit den Kindern die vier Meter lange Stoffbahn, die Ann-Kathrin und Kathrin am Vortag gekauft hatten, mit Handabdrücken verziert. Es war nicht allen Kindern geheuer, ihre Hände mit so komischer bunter Farbe (Fingerfarbe) zu bemalen, doch am Ende fanden sie alle Spaß an der Aktion. Das getrocknete Laken haben wir in der Mitte geteilt, wobei die eine Hälfte in Boumdoudoum und die andere Hälfte mit nach Oldenburg kommen sollte. Und da der Klassenraum an diesem Tag fertig geworden ist, konnten wir das Tuch dort gleich aufhängen. Wir haben sogar noch einen zweiten Bücherschrank gestrichen und zwei Lampen im Klassenraum installiert. Super!
Als Frau Zimmer und Hamadou von weiteren wichtigen Gesprächen zurückkamen, konnten wir fast alle Kleider, die wir in unseren Zweitkoffern hatten, an die Kinder verteilen. Es war toll zu sehen, wie viel Kleidung gespendet worden war, sodass jedes Kind mindestens ein passendes Kleidungsstück bekam. Die älteren Jungs, die schon das Lycée besuchen, waren von den bunten Krawatten ganz begeistert und banden sich jeder eine um den Hals.
Marina hat sich mit Vorlesen und Gitarre spielen bei den Kindern beliebt gemacht, denn singen und Geschichten hören mögen alle Kinder auf der Welt!
Sichtlich geschafft sind wir zügig zurück zur Mission gefahren. Nach ein paar Besorgungen, die jeder so machen wollte, ging es ohne Ida, Sophie, Katrin und dem krank gewordenen Geburtstagskind Bentje zum Essen. Nach und nach ging ein langer und anstrengender Tag zu ende und Frau Zimmer konnte eine Trink- und Redepause einlegen.

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